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NEUE GEGENWART

MAGAZIN FÜR MEDIENJOURNALISMUS. SEIT 1998 HERAUSGEGEBEN VON BJÖRN BRÜCKERHOFF.

Neue Gegenwart®
Neue Gegenwart®
Howard Rheingold (Foto: Christopher Michel, mit freundlicher Genehmigung von Howard Rheingold)
Howard Rheingold

Bild: Christopher Michel (mit freundlicher Genehmigung von Howard Rheingold)

Dr. Björn Brückerhoff

Editorial: Zerrspiegel der Gesellschaft

Text: Björn Brückerhoff

Liebe Leserinnen und Leser, die erste Generation von Internet-Vordenkern wird seit Anfang der 90er-Jahre – in Anlehnung an Literati – als Digerati bezeichnet, also etwa als die digital Wohlbelesenen. Diese Intellektuellen mit Digitalfokus initiierten und prägen den gesellschaftlichen Diskurs über das Internet seit Jahrzehnten und waren damit für die ganz großen Visionen und ihre Umsetzung zuständig – nicht nur philosophisch, sondern oft auch ökonomisch. Zu ihnen zählen Publizisten, Manager und Software-Entwickler. Bei Edge.org, der Online-Plattform von Digerati John Brockman, kann man die charakterisierenden Beinamen der Digerati nachlesen: Microsoft-Gründer Bill Gates ist – naheliegenderweise – "The Software Developer", der VR-Pionier, Autor und Friedenspreisträger Jaron Lanier ist "The Prodigy", der Astrophysiker und Internetkritiker Clifford Stoll "The Sceptic". Edge.org schreibt: "They are the doers, thinkers, and writers who have tremendous influence on the emerging communication revolution. They are not on the frontier, they are the frontier."

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Das Ende der Utopie?

Ein Interview mit Howard Rheingold


Text/Interview: Björn Brückerhoff
Bild (oben): Christopher Michel

Social Media ist mal als ganz gute Idee gestartet. Während man in den 90er-Jahren im Web noch oft auf zeitungsähnliche Einseitigkeit setzte und die Nutzer allenfalls Leserbriefe per E-Mail senden durften, entwickelte sich nach dem Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000 eine neue Generation von Anwendungen. Die Nutzerzahlen stiegen – davon weitgehend unabhängig – ohnehin weiter stark an und neue Geschäftsmodelle wurden möglich. Statt die Nutzer mit Inhalten zu berieseln, setzte man nun darauf, die Nutzer die Inhalte liefern zu lassen und gab ihnen die nötigen Werkzeuge dafür an die Hand. Die Unternehmen stellten die Plattformen zur Verfügung und konzipierten (im Wesentlichen intransparente) Algorithmen, mittels derer die Inhalte zu den Nutzern gelangen sollten – und umgekehrt. 

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Singularität: Point-of-no-Return zur Utopie oder Dystopie? 

Text: Stefan Bieletzke
Bild: Francesco Ungaro 

Künstliche Intelligenz (KI) der Gegenwart ist ein fachlich-beschränkter Hilfs-Assistent, der oft kaum intelligenter daherkommt als ein Mensch mit natürlicher Dummheit. Durch maschinelles Lernen und exponentiell-beschleunigten Fortschritt werden die schwachen Assistenten aber alsbald zu Fach-Genies. Die Idee der Singularität ist, dass es einen Zeitpunkt gibt, an dem die Maschinen sich forciert selbst verbessern, so dass nach den Fach-Genies ein maschinelles Universal-Genie folgen kann. Der Punkt, an dem die Menschen dieser Universal-KI eine starke Intelligenz zuerkennen, die exponentiell wächst und die Intelligenz der Menschen schnell um ein Vielfaches überschreiten wird. Es ist der Scheidepunkt, an dem es kein Zurück mehr gibt in eine Welt ohne diese KI. Wenn der Universal-KI eine Entscheidungs- und Handlungskompetenz zuerkannt wird, wird die Gesellschaft eine andere sein, eine positiv-utopische oder eine negativ-dystopische Gesellschaft, je nachdem, welchen Moralstandpunkt die KI vertreten wird.

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Der „entscheidende“ Faktor – welche Rolle künftig Algorithmen im Management von Unternehmen spielen

Text: Alexander Bode
Bild: Sergio  Souza

Ein wesentlicher Baustein bei der Digitalisierung von Unternehmen ist der Einsatz von Algorithmen. Das sind Computerprogramme, die nach bestimmten Mustern in Daten suchen oder über Wenn-dann-Verknüpfungen zum Beispiel Ergebnisse für Suchanfragen liefern. Einer der berühmtesten Algorithmen ist der Such-Algorithmus von Google, ein mittlerweile mehr als zwei Milliarden Codezeilen langes Programm, das nur einem Ziel dient, immer bessere Suchergebnisse bei Anfragen im Internet zu liefern. In der Vision vieler digitalen Vordenker übernehmen Algorithmen immer mehr Entscheidungen und ermöglichen somit ein hoch automatisiertes und immer effizienteres System. 

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Die Autorinnen und Autoren der Ausgabe 61

Lernen Sie hier die Autorinnen und Autoren der aktuellen Ausgabe kennen.

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Künstliche Intelligenz im Journalismus – quo vadis?


Text: Silke Kettig
Bild: Pixabay

Wie funktioniert Künstliche Intelligenz (KI) im Journalismus aktuell in Deutschland und weltweit? Was sind die zukünftigen Möglichkeiten für den Einsatz des Roboterkollegen, was wird er aber vielleicht auch nicht leisten können? Und – ganz essentiell in der Debatte – wie ist eigentlich die Akzeptanz von computergenerierten Nachrichten beim Publikum? Diese Fragen stehen im Fokus dieses Beitrags, der versucht zu klären, welche Einsatzmöglichkeiten es für KI im Journalismus gibt. Und wo die Grenzen der Einsetzbarkeit der Maschine liegen. 

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Führen von Redaktionen – Von der Quadratur des Kreises und dem Wunsch nach mehr Innovation im Journalismus

Text: Marcus Bölz
Bild: Benjamin Suter

Chefs nerven. Sie fordern mehr Leistung ein, gewähren keine Gehaltserhöhung und zerren einen in überflüssige Konferenzen. Auf denen reden dann nur sie und am Ende sind sie verwundert, dass kein „Teamspirit“ entsteht. So weit, so schlecht. Umfragen belegen kontinuierlich, dass in Deutschland zahlreiche Menschen mit einer sogenannten „inneren Kündigung“ arbeiten. Vier von fünf Mitarbeitern fühlen sich ihrem Unternehmen kaum oder gar nicht emotional verbunden, so das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Beratungsunternehmens Gallup aus dem Jahr 2018. 71 Prozent der Befragten gaben an, nur noch Dienst nach Vorschrift zu machen. Bei 14 Prozent ist die Bilanz noch negativer: Sie haben innerlich schon gekündigt. Deshalb beschäftigen sich seit vielen Jahren zahlreichen wissenschaftliche Disziplinen mit der Relevanz von Führung für die Organisationskultur. Kommunikation ist dabei häufig das Zauberwort. Der Beitrag der Journalistik in der Frage ist bislang jedoch sehr bescheiden. Dabei spielt die Führung auch im Journalismus eine wichtige Rolle, wenn es um die Frage der Qualität geht. Vor allem aber sind Redaktionsleiter gefordert, wenn sie zu innovativen Redaktionsagieren anregen sollen.

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Künstliche Intelligenz und Ethik – gibt es natürliche Grenzen für digitale Technologien?


Text: Alexander Bode
Bild: Anni Roenkae

Die Künstliche Intelligenz (KI) ist eine Schlüsseltechnologie im digitalen Zeitalter. Kaum eine Technologie ist so hilfreich und gleichzeitig so umstritten. Fast jeder Mensch nutzt mittlerweile Software mit KI-Algorithmen und dennoch machen sich viele Menschen Sorgen um ihren Job oder ihre Privatsphäre bei dem Gedanken, dass KI in viele unserer Lebensbereiche Einzug hält. Für viele Menschen erscheint KI deshalb so fremd, da sie nicht nachvollziehen können, wie KI agiert und zu Ergebnissen kommt. Die Wenigsten kennen die Technologie und ihre Funktionsweise gut genug, um zu verstehen, was sich in Geräten und Applikationen unter Anwendung von KI-Algorithmen abspielt.

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Ausblick auf die Herbstausgabe

Ausgabe 62


Die nächste Ausgabe des Magazins Neue Gegenwart erscheint im Herbst 2020. Schwerpunkt: Qualität. Wenn Sie Interesse daran haben, mit einem Beitrag dabei zu sein, nehmen Sie gerne mit Björn Brückerhoff Kontakt auf. Redaktionsschluss ist der 30.09.2020.

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