Medienmoral

EDITORIAL: BJÖRN BRÜCKERHOFF

Schon seltsam: Wenn in diesen Tagen von Moral und Ethik in den Medien die Rede ist, fällt vielen Menschen zuerst Dieter Bohlen ein. Der macht starke Sprüche. Der sieht die Schwächen. Der redet oft und gern und laut über alles, aber am Ende eigentlich nur über sich selbst.


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MEHR INFOS ÜBER DIE GEGENWART...


Gegen den Takt der Medien


TEXT: KAI HALLER

Norman Solomon ist Journalist, Kolumnist, Buchautor und Medienkritiker. Er lebt in den Vereinigten Staaten. Sein Gerechtigkeitsverständnis und sein Mut haben seinen Enthüllungsjournalismus mittlerweile für viele Menschen in Amerika interessant gemacht. Unter anderem hat Solomon Texte im Boston Globe, der New York Times, in Newsweek und USA Today veröffentlicht. Dem Medium Internet ist es zu verdanken, dass seine Kolumnen auch weit über die Grenzen Amerikas hinaus bekannt geworden sind.

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Jugend braucht Zukunft,
Verdi braucht Feingefühl

 

TEXT: BJÖRN BRÜCKERHOFF

Grund zum Selbstmord haben Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz bekommen. Dieser Meinung ist offenbar die Jugendabteilung der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Ein Werbeclip der Verdi-Jugend, der seit dem 22. Oktober im Abend- und Nachtprogramm auf dem Musiksender Viva läuft, soll für umlagefinanzierte Ausbildungsplätze werben – mit Selbstmordszenen von Teenagern.

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  Money Makes Headlines
in Today's News Coverage
  TEXT: NORMAN SOLOMON

American journalism has devoted massive attention to reporting on business in recent years. Overall news outlets are enthralled with efforts in our society to maximize corporate profits and personal wealth. Top executives and shrewd investors are good bets to emerge as media heroes, unless or until they appear to be headed for prison. Insatiable avarice -- always pushing for more, more, more -- is unlikely to cause bad press. In fact, journalists are apt to cite enthusiasm for boosting "net worth" as evidence of sturdy character.

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  Traumfabrik Kommunismus
  TEXT: MARC LAUTERFELD

Nach dem Fall der Mauer, der Umgestaltung der globalisierten Gesellschaft sowie der Verschiebung der Machtblöcke und Hegemonien, stellt sich die Frage nach dem Verhältnis von Medien und Macht neu. Heute wissen wir, dass die im Westen nur wenig bekannte Kunst der Stalinzeit eine tragende Säule des sowjetischen Systems darstellte. Das Ergebnis einer enttäuschten Erwartung auf Erkenntnis historischer Wahrheit, ist bis 4. Januar 2004 im Rahmen der Ausstellung „Traumfabrik Kommunismus“ in der Schirn Kunsthalle am Römerberg in Frankfurt zu sehen.

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Einführung in Moralisches Handeln

  TEXT: GRETA TAUBERT

Sie sind Journalist und arbeiten für eines der größten Automagazine Deutschlands. Die Zeitschrift wird monatlich von rund einer Million Autofahrern gekauft. Doch gelesen wird Ihr Artikel noch viel öfter: im Fitnesscenter, im Warteraum des Zahnarztes, im Café, im Internet. Was Sie zu sagen haben, wird gelesen – und geglaubt.

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Regeln für das gute Leben

  TEXT: JONS M. SCHIEMANN

Gerade wenn etwas verkehrt läuft in der medialen Berichterstattung und die Meinung vorherrscht, dass der gute Geschmack verletzt werde, wie z.B. bei „Big Brother“ oder in der letzteren Zeit mit der Diskussion um Schill in Hamburg und das Verhältnis zwischen der medialen Berichterstattung und der Privatsphäre von Politikern, ist der Ruf laut.

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Wem gehört das Privatleben der Politiker?

  TEXT: STEPHAN ISERNHAGEN, PARIS

Der Schill-Eklat im August: Einige Tage lang steht die Hansestadt Hamburg im Mittelpunkt der Medienberichterstattung Deutschlands. Eine kleine Polit-Affäre im Hamburger Rathaus - von der nach der Schill-Entlassung niemand mehr spricht - weitet sich aus zu einer Schlammschlacht, bei der ganz Deutschland dabei ist. Im Laufe der Affäre um die Entlassung des Hamburger Innensenators Ronald Schill dreht sich dann das Blatt: Nicht mehr er, sondern Hamburgs Erster Bürgermeister findet sich im Zentrum des Medieninteresses wieder. Und zwar als unfreiwillig geouteter Schwuler.


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Media Tips for the Next Recall

  TEXT: NORMAN SOLOMON

Now that California’s electorate has rewarded a dramatic recall effort, some sequels are likely elsewhere in the near future. It’s a good bet that political operatives in many states will try to learn from this fall’s Golden State extravaganza. Media strategists were key to the recall drive that ended in triumph for Arnold Schwarzenegger’s savvy corporate backers. So, as a public service, here are some tips for any partisans who want a shot at spinning their way into recall history.

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  Medien zwischen Propaganda
und PR
  TEXT: MARION BUK-KLUGER

 „Was nicht geht, ist nicht zu berichten!“ so Wolf-Dieter Ring, der Präsident der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien, bei seiner Begrüßungsrede zu den Augsburger Mediengesprächen 2003. Thema: „Nachrichten zwischen Propaganda und Zensur“.

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Moral und Medien: große Worte

  ZUSAMMENSTELLUNG: KAI HALLER

Jedermann, wer immer es auch sei vorausgesetzt, dass er kein feindliches Element ist und keine böswilligen Angriffe unternimmt – darf seine Meinung äußern, und es macht auch nichts aus, wenn er etwas Falsches sagt.
Mao Tse-tung (1944)


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Porno, Crime und Krieg

TEXT: JONS MAREK SCHIEMANN

Im Grundgesetz Artikel 5, 1-2 ist die Pressefreiheit festgeschrieben: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“

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Die nächste Ausgabe

Die Gegenwart Nr. 35 erscheint im Dezember 2003.
Schwerpunktthema: Aufbruch 2004

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